Warum man Auschwitz niemals „hinter sich lassen“ darf

"Hinter sich lassen" bedeutet vergessen – und das darf niemals sein. (Foto: pixabay)

Schaue ich in diesen Tagen nach Dresden und lese dann Berichte darüber, dass laut einer Bertelsmann-Studie 81 % der Bevölkerung „die Geschichte der Judenverfolgung ‚hinter sich lassen‘ möchten“, bin ich fassungslos. Denn „hinter sich lassen“ ist viel mehr als nur, das Gefühl einer ungerechten Schuldzuweisung loszuwerden oder die Lasten früherer Generationen abzuwerfen. „Hinter sich lassen“ bedeutet, da ist etwas abgeschlossen, ein für alle Mal; und es ist Zeit, dieses Etwas zu vergessen.

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