Warum man Auschwitz niemals „hinter sich lassen“ darf

"Hinter sich lassen" bedeutet vergessen – und das darf niemals sein. (Foto: pixabay)

Schaue ich in diesen Tagen nach Dresden und lese dann Berichte darüber, dass laut einer Bertelsmann-Studie 81 % der Bevölkerung „die Geschichte der Judenverfolgung ‚hinter sich lassen‘ möchten“, bin ich fassungslos. Denn „hinter sich lassen“ ist viel mehr als nur, das Gefühl einer ungerechten Schuldzuweisung loszuwerden oder die Lasten früherer Generationen abzuwerfen. „Hinter sich lassen“ bedeutet, da ist etwas abgeschlossen, ein für alle Mal; und es ist Zeit, dieses Etwas zu vergessen.

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Versicherungen oder Gedichtanalysen – was sollten 17-Jährige in der Schule lernen?

Screenshot Twitter-Beitrag von @nainablabla

Vor wenigen Tagen machte dieser Tweet einer 17-jährigen Schülerin die Runde:

Das kam sogar Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zu Ohren, die befand, es sei gut und wichtig, wenn man mal darüber spreche. Ja, angesichts der Anzahl von Retweets und Likes und des Rummels um die 17-Jährige ist das wohl dringend nötig.

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